An dieser Stelle, stellen wir Ihnen die neusten Entscheidungen und Urteile rund ums Steuerrecht vor.

 

29.04.2016

Erstattungen bei der Einkommensteuererklärung

Oft lohnt es sich die Einkommensteuererklärung anfertigen zu lassen. Hierbei entstehen oft unverhoffte Erstattungen durch das Finanzamt. Gerne erstellen wir auch Ihre Steuererklärung. Reichen Sie uns einfach Ihre Unterlagen rein, um den rest kümmern wir uns.

21.03.2016

Verschärfung der GoBD-Grundsätze

Nun wurde durch ein BMF Schreiben geklärt, dass auch in einer EÜR Buchungen festzuschreiben sind…und zwar ZEITNAH!

Sollte die festschreibung nicht zeitnah erfolgen, reicht das um die „Buchhaltung“ zu verwerfen.

Spätestens nach der Umsatzsteuervoranmeldung dürfen die Buchungen nicht mehr veränderbar sein.

Sollten Sie Änderungen vornehmen wollen, kann dieses nur noch per Korrekturbuchung erfolgen.

16.02.2016

Risikoklassen bei Steuererklärungen:

Nicht jede Steuererklärung wird auch gleich behandelt. Das Finanzamt teilt die Erklärungen in Risikoklassen ein. Je nach einstufung wird die steuererklärung dann nurch mechanisch oder durch einen Finanzbeamten geprüft. Aber in welche Risikoklasse wird wer eingetragen (Risikoklasse 1 bis 4?

Risikoklasse 3: Hier prüft nur der Computer. Als Arbeitnehmer, der kaum Abzüge in Form von Werbungskosten macht wird meist einfach „verarbeitet“.

Risikoklasse 2: Steuererklärungen die bestimmte Grenzwerte überschreiten oder auffällig hohe Abzüge bei relativ wenig Einkommen haben, werden hier vom System gemeldet. Der Computer gibt einen Hinweis an einen Sachbearbeiter beim Finanzamt, der sich den Steuerfall in den einzelnen Punkten mal ansieht.

Riskoklasse 1: Die hier einsortierten Steuererklärungen werden im vollem Umfang geprüft. Dazu gehören Steuererklärungen aus bestimmten Branchen, in denen es immer wieder Versuche gibt, die Steuer zu „drücken. Auch Steuererklärungen mit hohen einnahmen oder aus vielen Einkunftsarten, werden hier einsortiert.

Risikoklasse 4: Vor dieser Einstufung zittern die meisten. Unternehmen die hier eingeordnet werden, sind für eine Betriebsprüfung vorgesehen. Wer nicht wegen der Form des Unternehmens geprüft wird, kann eine Einstufung in diese Klasse verhindern, in dem er immer pünktlich seine Meldungen und Zahlungen vornimmt.

09.02.2016

Hausliches Arbeitszimmer muss auch Geld einbringen:

Zur Zeit müssen die Gerichte klären ob einen Werbunkskostenabzug für ein häusliches Arbeitszimme nur zulässig ist, wenn damit auch Einnahmen erzielt werden. Ein Rentner hatte den Werbungskostenabzug begehrt, weil er neben der Verwaltung seiner Mietswohnungen auch seine Kapitalanlagen dort verwaltet.

01.02.2016

Berufskleidung ist nicht gleich Berufskleidung:

Möchte der Arbeitnehmer Berufskleidung als Werbungskosten abziehen, muss er den Nachweis erbringen das diese nur dem beruflichen Zweck dient. Oft geht die Finanzbehörde von einer möglichen Doppelnutzung aus. Gerade in Bürojobs oder bei Banken und Versicherungen ist es normal im Anzug auf Arbeit zu erscheinen. Leider reicht das nicht aus um den Anzug dann auch als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen.

Unproblematisch ist das bei Dienstkleidungen wie Uniformen, Roben und ähnlichen Sachen. Solche Kleidungsstücke sind klar für die tägliche Arbeit ausgelegt und können problemlos in den Werbungskosten angesetzt werden.

Will man hingegen den Anzug oder das Hemd ansetzen, geht das nur durch eine dauerhafte Kennzeichnung des Kleidungsstücks. Ist z.B. das Firmenemblem im Kragen des Hemdes fest eingestickt kommt eine Berücksichtigung in den Werbungskosten bei der Einkommensteuer in betracht.

01.02.2016

Abweichungen zwischen Fahrtenbuch und anderen Belegen, können zu hohen Nachzahlungen führen:

Oft wird ein Fahrtenbuch geführt, weil man sich mit der pauschalen Kilometerpauschale von 0,30 Cent nicht zufrieden geben will. Wenn man sich für die Fahrtenbuchmethode entscheidet sollte man aber sehr gewissenhaft mit den Einträgen umgehen. Weicht das Fahrtenbuch z.B. von Werkstattberichten oder anderen KFZ Belegen ab, kann der Betriebsprüfer das Fahrtenbuch verwerfen.

Wichtig ist auch, wie das Fahrzeug ins Firmenvermögen eingebracht wird. Wird es als „Werkstattwagen“ oder „Lieferwagen“ angegeben, muss das Fahrzeug auch den Zweck erfüllen können. Stellt der Prüfer also fest, dass ein „Lieferwagen“ seinen Zweck nicht erfüllen, kann, weil z.B. kein Laderaum vorhanden ist, darf der Prüfer von einer privaten Nutzung ausgehen.

19.01.2016

Trotz Ehekrise sollten Sie die Finanzen nicht aus den Augen verlieren:

Eine Scheidung ist nicht leicht. Oft ist man mit den Gedanken ganz woanders und verliert schnell den Überblick. Oft kommen am Ende des Jahres dann auch noch finanzielle Probleme mit einher, weil man vergessen hat die Steuerklassen zu wechseln. Hier sollten sich beide Beteiligten kurz an einen Tisch setzen und sich darüber einig werden, denn sicherlich sind beide Parteien nicht an einen finanziellen Schaden intressiert. Zudem kann man unterjährig nur auf gemeinsamen Antrag hin auch den Steuerklassenwechsel beim Finanzamt beantragen.

Welche Steuerklasse Sie dabei wählen sollten, prüfen wir gerne gemeinsam mit Ihnen. Kommen Sie doch einfach mal vorbei:

Rechtsanwältin Ina Thomsen; Stolzenauer Str. 8 in 31595 Steyerberg

Tel: 05764 -942 86 15

 

19.01.2016

Einspruch online:

Sind Sie schon im ElsterOnline-Portal angemeldet? Wenn ja, bietet Ihnen das Finanzamt die Möglichkeit auch online Einspruch gegen Ihren Steuerbescheid einzulegen. Das passende Formular finden Sie im Bereich „Formulare“ –> „sonstige Formulare“.

 

05.01.2016

Gewerbetreibende können ausgeschlossen werden:

Wer ein Gewerbe betreibt und nicht regelmäßig seinen Pflichten gegenüber dem Fiskus nachkommt, kann für „unzuverlässig“ zum führen eines Gewerbes erklärt werden, so in einem Urteil des VG Koblenz VG Koblenz (Urteil vom 11.12.2015, 5 K 703/15.KO).

Dieses Urteil nahm die Stadt Regensburg zum Anlass, dem Beklagten die Zulassung zum betreiben eines Gewerbes zu untersagen…und zwar auf Lebenszeit.

 

04.01.2016

Eröffnung der Rechtsanwaltskanzlei in Steyerberg:

Ab heute hat unsere Kanzlei in Steyerberg für Sie geöffnet. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und überzeugen Sie sich von unseren Leistungen, egal ob Rechtsberatung oder Steuererklärungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

29.12.2015

Haushaltsnahe Dienstleistungen nutzen und Steuern und Nerven sparen:

Wer kennt das nicht, am 31.12. wird der Jahreswechsel mit Freunden gefeiert. Meist sieht die Wohnung danach aus wie ein Schlachtfeld und die Freunde vom Vorabend gehen nicht ans Telefon, das kann Nerven kosten.

Alleine aufräumen muss aber auch nicht sein! Lassen Sie doch einfach putzen!

Kommt eine Firma zum Hausputz, können Sie die Anfahrtskosten und den Lohn steuerlich absetzen. Nur das verbrauchte Material ist nicht ansetzbar, daher sollten Sie um eine gegliederte Rechnung bitten.

Wie auch für alle Haushaltsnahen Dienstleistungen, gilt auch hier, dass die Bezahlung per Überweisung erfolgt und eine ordentliche Rechnung muss natürlich auch vorhanden sein.

 

29.12.2015

Einspruch gegen den Steuerbescheid nun auch online möglich:

Wer sich bei ELSTER registriert hat, kann nun auch online seinen Einspruch gegen erlassene Steuerbescheide einreichen.

Der Einspruch gilt als eingereicht, sobald die Datenübermittlung des Einspruchformulars, erfolgreich übermittelt wurde.

Das Formular finden Sie in der Rubrik „sonstige Formulare“.

 

29.12.2015

Fahrschulstunden, die auf eine Erteilung der Fahrerlaubnis hinarbeiten, sind vorerst Umsatzsteuerfrei:

Das hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden (FG Berlin-Brandenburg vom 10.11.2015, 5 V 5144/15 ).

Auch wenn die Entscheidung noch nicht endgültig ist, kann die Finanzbehörde nun entscheiden, ob sie der Auffassung des Gerichts trotz laufenden Einspruchverfahrens folgt.

 

15.12.2015

Erhöhung der Grenzwerte für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung:

Ab 2016 werden die Werte der Gewinn- und Umsatzgrenze angepasst.

Die neu Gewinngrenze steigt auf 60.000 Euro (bisher 50.000 Euro).

Auch die Umsatzgrenze wird entsprechend angepasst, diese beträgt nun 600.000 Euro (bisher 500.000 Euro).

Durch die Anhebung werden deutlich mehr Betriebe die Einnahmen-Überschuss-Rechnung in Anspruch nehmen können, als bisher.

Gerne übernehmen wir in unserer Rechtsanwaltskanzlei in Steyerberg, auch die Buchführung inkl. aller Abschlüsse und Meldungen für Sie.

 

14.12.2015

Freistellungsaufträge bei der Bank nur noch mit Steuer ID gültig:

Ab 2016 müssen Sie mit dem Freistellungsauftrag bei der Bank auch Ihre Steuer ID angeben, ansonsten wird der Antrag als gegenstandslos betrachtet.

Sollten Sie schon einen Freistellungsauftrag erteilt haben, so können Sie Ihre Steuer ID bis zum 31.12.2015 nachreichen. Gleichwohl steht es der Bank frei, die für Sie gültige Steuer ID beim Bundeszentralamt für Steuern abzufragen.

Liegt der Bank am 01.01.2016 keine Steuer ID vor, so ist sie verpflichtet die Kapitalertragssteuer einzubehalten.

 

13.12.2015

Steuerentlastung in 2016:

Der Grundfreibetrag erhöht sich zum 01.01.2016 auf 8.652,00 Euro.

 

13.12.2015

Mehr Geld für Eltern:

Eltern können sich in 2016 auf ein paar Euro mehr freuen. Das Kindergeld wird im kommenden Jahr leicht erhöht.

Ab 2016 gibt es für das erste und zweite Kind einen Kindergeldbetrag in Höhe von 190,00 Euro.

Für das dritte Kind kommen dann noch einmal 6 Euro, also 196,00 Euro

Ab dem vierten Kind gibt es dann sogar 221,00 Euro Kindergeld.

Auch der Kinderfreibetrag wird mit 2.304,00 Euro angepasst.

Denken Sie dran, der Familienkasse Ihre Steuer ID Ihres Kindes mitzuteilen.

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